Der Bärwalder See, nach der Flutung größter See
Sachsens,
befindet
sich inmitten einer eindrucksvollen Tagebaulandschaft, die zeitgleich von
derzeit aktivem Bergbau und neu entstandener Bergbaufolgelandschaft
gekennzeichnet ist. Heute wird der See als Wasserspeicher sowie als Freizeit-
und Badesee genutzt. Zuerst besichtigte die Gruppe die errichteten Bootsanleger
im Südwesten, danach den touristisch gut erschlossenen Uferbereich in Boxberg
und das Landschaftsbauwerk „Ohr“, eine Nachbildung des menschlichen Ohres aus
etwa 100.000 m³ Erdmassen mit integriertem Amphitheater. Im Anschluss fuhr die
Reisegruppe zum Mittagessen in den Speisesaal des Kraftwerkes Boxberg der
Vattenfall Europe Generation.
Frisch gestärkt wurden wir von Bergkamerad Robert
Hanspach, tätig im Bereich Betriebskoordinierung Standort Schwarze Pumpe, zur
Befahrung des Braunkohletagebaus Reichwalde in Empfang genommen.
Thematischer Schwerpunkt war die Entwicklung des Tagebaus nach dessen Stundung
von 1999 bis 2010. Der nach dem Ort Reichwalde benannte Tagebau befindet sich im
Südosten des Lausitzer Braunkohlenreviers im Freistaat Sachsen. Er ist einer von
vier aktiven Tagebauen der Vattenfall Europe Mining.
Am
Anfang der Befahrung standen die bergmännische Rekultivierung auf der
Absetzerkippe und das Renaturierungsprojekt „Umverlegung Weiße Schöps“ im
Mittelpunkt. Am Tagebauaussichtspunkt gab Herr Hanspach einen Gesamtüberblick
über den Tagebau. Der Tagebau Reichwalde ist ein Förderbrückentagebau, welcher
sich derzeit im Schwenkbetrieb befindet. Die Abraumförderbrücke 35 F 60 Baujahr
1988 ist die jüngste im Lausitzer Revier. An die Förderbrücke sind 2
Eimerkettenbagger des Typs Es 3750 angeschlossen. Die Abmaße des Verbandes
betragen etwa L x B x H = 502 x 330 x 74
m. Aktuell werden Vorbereitungen zur notwendigen Wiederinbetriebnahme des
Vorschnittes (mit Schaufelradbagger SRs 2000) getroffen und etwa 6 km
Bandanlagen errichtet. Im Grubenbetrieb gewinnen zwei Schaufelradbagger und ein
Eimerkettenbagger die Rohbraunkohle. Das Leistungsvermögen im Brückenbetrieb
beträgt bis 70 Mio. m³/a Abraum, im Grubenbetrieb 15 Mio. t/a Rohkohleund im
Vorschnitt bis zu 20 Mio. m³/a Abraum. Das A : K- Verhältnis beträgt 6 : 1
(Gesamtfeld). Insgesamt werden 70 Mio. m³/a Wasser gehoben. Im weiteren Verlauf
fuhren wir mit dem MTW entlang der in Neuerrichtung befindlichen
Abraumbandanlage des künftigen Vorschnittes weiter zum Drehpunkt des
Brückenschwenkbetriebes. Anschließend besichtigten wir einen
Kompaktschaufelradbagger im Grubenbetrieb, sowie die Komplexinstandsetzung des
10.000er Absetzers der ebenfalls neu errichteten Kippenbandanlage. Den Abschluss
der Befahrung bildete die Fahrt entlang des etwa 13 km langen Kohlebandes zum
Kohlelagerplatz. Dieser hat eine Kapazität von 270.000 t und wird von den
Tagebauen Nochten und Reichwalde gemeinsam bekohlt. Er verfügt über zwei Geräte,
die sowohl zur Einstapelung als auch zur Ausstapelung genutzt werden können
sowie über 2 reine Ausstapelgeräte.Im Anschluss an einen sehr erlebnisreichen
Tag bezogen wir unser Quartier im Hotel „Zur Wildtränke“ in Spremberg und ließen
den Tag bei einem deftigen Wildbret- Essen in geselliger Runde ausklingen.
Samstag, den 03.09.2016. Fahrt zum Azaleen- und
Rhododendronpark Kromlau. Am Kromlauer Park wurden wir von den Bergkameraden
Martin Luge, Jan Domann, Doreen Krüger und dem Parkführer Jürgen Siegemund
begrüßt. Der Park ist einer der größten und schönsten
Rhododendron-Landschaftsparks in Deutschland. Er ist in etwa 200 ha groß und
wurde im Jahre 1844 von Friedrich Herrmann Rötschke als Landschaftsgarten
englischen Stiles angelegt und ist im Landkreis Görlitz gelegen. Im Park selbst
gilt nicht nur der Natur Bewunderung, sondern auch die Bauwerke aus der Mitte
des 19. Jahrhunderts sind sehr sehenswert. Beeindruckend waren die
Steinbogenbrücke über den Rakotzsee, das Herrenhaus, das Kavalierhaus und viele
weitere Kunstwerke aus Basaltgestein. Der Park ist zudem Teil des Muskauer
Faltenbogens, welcher eine glazialtektonische Stauchendmoräne darstellt und an
der man heute sehr gut die Auswirkungen der eiszeitlichen Deformationen der
Erdschichten erkennen kann. Durch die Faltungen wurden die Rohstoffschichten bis
zur Tiefe beeinflusst, d.h. aufgeschoben, gestaucht, gefaltet und nach oben
gedrückt, so dass Rohstoffe wie Tone und Braunkohlenflöze ausbissen und schon
frühzeitig zur Gewinnung genutzt wurden. Der Muskauer Faltenbogen ist heute
einer von vierzehn Geoparks in Deutschland.
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Nach
der Führung durch den Kromlauer Park fuhren wir in offenen Waggons bei
herrlichem Sommerwetter mit der „Waldeisenbahn Muskau“ von Kromlau nach
Bad Muskau mit zwischenzeitlicher Stärkung am Imbiss des Museumsbahnhofes
Weißwasser. Die 1895 als schmalspurige Güterbahn „Gräflich von Arnimsche
Kleinbahn“ errichtete Bahnlinie verfügte zur Bewältigung des steigenden
Transportaufkommens der Region über ein gut verzweigtes Streckennetz von 80 km.
Heute verkehren auf der 12 km langen Reststrecke an ausgewählten Tagen neben
Dieselloks auch 2 als Denkmal erhalten gebliebene Dampflokomotiven der Baureihe
99 zur Personenförderung. Direkt an der Endhaltestelle Bad Muskau nahmen wir das
Mittagessen in der Gaststätte „Turmvilla“ ein.
Wieder
zu Kräften gekommen, stand nun das sportliche Highlight des Tages auf dem
Programm. In Mitten der herrlichen Umgebung des Fürst-Pückler-Parks, ein
Gartenkunstwerk von Weltrang und seit 2004 UNESCO-Weltkulturerbe, fand,
organisiert von den Lausitzer Kameraden, eine „Booßelrunde“ statt.
Hierbei traten zwei Mannschaften im Kugelweitstoßen gegeneinander an. Ziel des
Spieles war es, die vorgelegte Wurfweite der gegnerischen Mannschaft zu
überbieten. Gelang dies nicht, war das mit der Einnahme eines sog.
Strafschnapses verbunden. Während der Booßelrunde wurde nicht nur geworfen,
sondern dabei zeitgleich der Park zu Fuß erkundet.
Nach den vielen Eindrücken des Tages fuhren wir zum
geselligen Kameradschaftsgrillabend zur Strecke 4 des Tagebaus Welzow Süd und
ließen den Tag in gemütlichen Ambiente und abschließend lautstark mit dem
Steigerlied ausklingen.
Sonntag, den 04.09.2016.Stadthafen Senftenberg und
Geierswalder See
Am Stadthafen Senftenberg nahmen uns die Bergkameraden
Reinhard Specht und Wolfgang Grafe in Empfang. Dort konnten wir die gelungene
Bergbausanierung im ehemaligen Tagebaurestloch Niemtsch erkennen. Nur wenig
lässt am neuen Stadthafen Senftenberg an die frühere Braunkohlenförderung
erinnern und setzte ältere Bergkameraden, welche noch aktiv an der Auskohlung in
Senftenberg beteiligt waren, in Erstaunen. Mit einer anschließenden Bootsfahrt
mit dem Solarkatamaran „Aqua Phönix“ der Reederei Löwa konnten wir das
Seepanorama auf dem Senftenberger See genießen. Der Katamaran fährt im
Linienverkehr zwischen Senftenberg und Geierswalde. Das moderne Panoramaschiff
mit Rundumblick durch die vollständig gläserne Fahrgastkabine bietet beste
Aussichten. Zweimal täglich geht die Fahrt vom Stadthafen Senftenberg über den
Senftenberger See durch den Koschener Kanal über den benachbarten Geierswalder
See bis zur Anlegestelle in Geierswalde, wo das Schiff nach einer Pause wendet
und die Fahrt zurück beginnt. Eine Fahrt von Senftenberg nach Geierswalde dauert
insgesamt ca. 1,5 Stunden. Das neue Fahrgastschiff verfügt über 110 Plätze,
davon 32 im Außenbereich.
Nach der Bootsfahrt bis zum Anleger in Geierswalde
traten wir die Heimreise an, wo wir gegen 15.30 Uhr bei der MIBRAG- Verwaltung
in Zeitz ankamen. Dank gilt den Kameraden des BV Lausitzer Braunkohle für die
durchweg gelungene Exkursion.
Ein besonderer Dank gilt Rayk Bauer, der unsere
gesellige, auch altersmäßig gut gemischte, Gruppe hervorragend führte. Kurzum:
ein gelungener und ereignisreicher RDB-Betriebserfahrungsaustausch!
Tom Schreiter / René Schulze
Bild 1: Das „Ohr“ (hi. KW Boxberg)
Bild 2: Tagebau Reichwalde (Montage)
Bild 3: Kromlau, Rakotz-Brücke
Bild 4: Weißwasser, Waldeisenbahn Muskau
Bild 5: Pückler-Park Bad Muskau, Schloß
Alle Fotos: Rayk Bauer
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Fachexkursion
zur Mitteldeutsche Baustoffe GmbH
An vielen deutschen Autobahnen, Bundes- und
Landstraßen sind sie zu sehen, mal größerer, mal kleinerer Natur. Es ist die
Rede von Gewinnungsbetrieben der Steine- und Erdenindustrie, nämlich
Kiesgruben und Steinbrüche.
Mitteldeutschland verfügt über bedeutende Vorkommen
an Kiesen und Kiessanden sowie Festgesteinen.
Am 14. Juni trafen sich 16 interessierte Mitglieder
unseres Bezirksvereins bei der Mitteldeutschen Baustoffe GmbH (MDB) in
Petersberg (OT Sennewitz), nördlich von Halle/Saale gelegen, um mehr über
diesen Wirtschaftszweig zu erfahren.
Von Herrn Müller, der kaufmännischen
Geschäftsführer, wurden wir am Verwaltungssitz empfangen. Hier stellte er
uns zunächst in einer Einführungspräsentation das Unternehmen und seine
Betriebsteile ausführlich vor.
Die MDB ist aus dem Natursteinkombinat Halle
hervorgegangen, welches bereits 1960 gegründet wurde. 1992 wurde die MDB von
der Beteiligungsgesellschaft K & P mbH erworben. KEMNA BAU Andreae GmbH &
Co. KG, Pinneberg, und Günter Papenburg AG, Hannover, sind die
Gesellschafter der K & P. Insgesamt arbeiten ca. 190 Personen, davon 21
Auszubildende, in den Gewinnungsbetrieben und der Verwaltung der MDB.
Im Gegensatz zu den Steine- und Erdenbetrieben der
alten Bundesländer steht der Betrieb aufgrund einer Regelung des
Einigungsvertrages zwischen der BRD und DDR noch heute unter Bergaufsicht.
Die MDB betreibt 3 Steinbrüche sowie 14 Kieswerke in Sachsen, Sachsen-Anhalt
und Thüringen. Dort werden rund 6,5 Mio. Tonnen Rohstoff pro Jahr gewonnen.
Der Rohstoff wird dann ab Werk vom Kunden via LKW abgeholt. Um auch weiter
entfernte Kunden beliefern zu können, gibt es in der Nähe der Werke
Dittfurt, Rieder und Laußig die Möglichkeit der Bahnverladung.
Um den Steine- und Erdenbergbau live zu erleben,
führten uns im Anschluss an die Unternehmensvorstellung zwei Befahrungen in
die Hartgesteins- und Kiesgewinnung.
Als erstes ging es zum Quarzporphyrsteinbruch
Petersberg. Der Steinbruch verfügt gegenwärtig über 5 Abbausohlen und hat
eine Gesamttiefe von ca. 60 m.
Mittels Bohr- und Sprengtechnik wird das Gestein aus
dem Gebirgsverband gelöst und zerkleinert. Anschließend wird der Rohstoff
via Radlader auf SKW`s verladen und entweder zur Brecheranlage für
Edelsplitte oder zur Aufbereitungsanlage für Wasserbausteine gefahren.

Bild 1: Erläuterungen durch Herrn Müller (Mi.) im
Steinbruch Petersberg

Bild 2: Blick in den Steinbruch Petersberg
Als nächstes führte uns Herr Müller zum
Kiessandtagebau Wörbzig. Die Lagerstätte hat eine Mächtigkeit von ca. 10 m.
Gewonnen wird im Nassabbauverfahren mittels Eimerkettenschwimmbagger. Dieser
wurde 2013 in Betrieb genommen und hat eine maximale Leistung von 400 t/h.
Über Bandanlagen erfolgt der Transport zur Aufbereitungs- bzw.
Sortieranlage, in der entsprechend der Korngröße klassiert und aufgehaldet
wird.

Bild 3: Eimerkettenschwimmbagger im Kiessandtagebau
Wörbzig

Bild 4: Aufbereitung im Kieswerk Wörbzig
Am Ende dieses ereignisreichen und sehr informativen
Tages bedankte sich unser Geschäftsführer Rayk Bauer mit einem kleinen
Präsent nochmals herzlich bei der MDB, insbesondere bei Herrn Müller, für
diese wirklich sehr gelungene Fachexkursion!
Stefanie Schultze
Alle Fotos: Stefanie Schultze
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Exkursion des BV MIBRAG zur Kokerei Prosper und zum
Bergwerk Prosper Haniel, Kokerei Prosper

Abbildung
1: 12 Mitglieder des BV Mitteldeutschland vor Kokerei Prosper
Am ersten Tag unserer zweitägigen Exkursion ging es
zur Kokerei Prosper in Bottrop. Dort wurden wir von Herr Gruner empfangen
und bekamen eine Präsentation über den 1927 erbauten Betrieb, der 2011 von
der Acelor Mittal Bottrop GmbH übernommen wurde.
Das Herzstück der Kokerei bilden drei große
Batterien aus Koksöfen. Batterie 1 und 2 haben jeweils 50 Kammern, Batterie
3 46 Kammern. In jedem dieser Öfen passen 52 t Rohkohle die dann bei
Temperaturen von zirka 1200°C und unter Abschluss von Sauerstoff zu
Kokskohle umgewandelt werden. Zum großen Bedauern der besuchenden
RDB-Delegation musste festgestellt werden, dass nur etwa 20 % der Rohkohle
aus deutscher Produktion stammt, der Rest wird überwiegend aus Australien
oder Südamerika importiert. Die Beschickung der Kammern erfolgt über eine
Befüllmaschine von oben. Die Trennwände der Kammern, die Kohle und Feuer zur
Beheizung des Prozesses trennen, bestehen aus Silika-Steinen die beim
Abkühlen unter 650°C kaputt gehen würden. Deshalb müssen Reparaturen bei bis
zu 850°C durchgeführt werden. Dies ist natürlich nur unter extremer
Schutzbekleidung und für nur ein bis zwei Minuten möglich. Am Ende der circa
24 Stunden dauernden Pyrolyse haben sich die 52 t Rohkohle in 39 t
Kokskohlen verwandelt. Wenn diese dann aus dem Koksofen geholt werden,
müssen sie gelöscht werden, damit sie durch den Kontakt mit dem in der Luft
vorhandenen Sauerstoff nicht verbrennen. Zum Löschen des Kokses werden pro
Tag 8,7 Millionen Liter Frischwasser benötigt, was in etwa der Wassermenge
von dreieinhalb olympischen Schwimmbecken entspricht. Die Differenz der 52 t
Rohkohle zu 39 t Kokskohle wandelt sich bei der Pyrolyse in Gas um, das
durch Entwässerung und Aufbereitung in seine verschiedenen Bestandteile
zerlegt und weiterverwendet wird. 45 % des Gases werden zur Befeuerung der
Koksöfen verwendet, der restliche Teil wird an verschiedene Abnehmer
verkauft. Die weiteren Produkte, wie zum Beispiel Rohteer oder
Schwefelsäure, die aus dem Rohgas gewonnen werden, dienen der chemischen
Industrie als Grundstoff. So produziert die Kokerei Prosper pro Woche
52.000 t Kokskohle, die dann durch Direktverladung auf Binnenschiffe oder
Bahn zu den Abnehmern transportiert wird. Nach der sehr beeindruckenden
Führung durch die Kokerei stand eine Wanderung zur Halde Emscherblick auf
dem Plan. Auf dem Plateau der Halde befindet sich ein Aussichtsturm in Form
eines stählernen Tetraeders. Das 210 t schwere Bauwerk wurde am Tage der
deutschen Einheit, 03.10.1995, im Rahmen der Internationalen Bauausstellung
Emscher Park eröffnet. Von der in einer Höhe von 38 m befindlichen
Aussichtsplattform konnte sich die Delegation einen Überblick über das
Ruhrgebiet verschaffen und bei untergehender Sonne noch einmal einen Blick
auf die nahgelegene Kokerei Prosper werfen.
Am Zweiten Tag ging es zum Bergwerk Prosper Haniel
4. Dort wurden wir von Peter Dittimer begrüßt. Es folgte eine
Sicherheitsbelehrung und eine Einführung in den Filterselbstretter. Die
Seilfahrt erfolgte in Schacht 9. Untertage angelangt ging es mit einer
dieselbetriebenen Einschienenhängebahn, hier „Dieselkatze“ genannt, auf
einer 45 Minuten dauernden Fahrt weiter zu einem frisch angefahrenen Streb.
Dann wurde es anstrengend: Auf allen Vieren krochen wir durch den circa 400
m langen und 30°C warmen Streb. Dabei konnten wir der Gewinnung mittels Hobel beiwohnen und letzte Souvenirs deutscher Steinkohle
einsammeln. Durchgeschwitzt und dreckig ging es auf die Rückfahrt mit der
Einschienenhängebahn. Nach Seilfahrt und Busfahrt zurück zur Kaue war sowohl
eine Dusche als auch eine Stärkung bitter nötig. Alle 12 Mitglieder des BV
Mitteldeutschland verließen das Bergwerk mit einen lachenden Auge, da sie
zum ersten oder wiederholten Mal ein Steinkohlenbergwerk besichtigen
konnten, zum anderen mit einem weinenden Auge, denn es wird das letzte Mal
gewesen sein, dass wir in einem aktiven deutschen Steinkohlenbergwerk
eingefahren sind.

Der BV Mitteldeutschland bedankt sich herzlich bei
der Acelor Mittal Bottrop GmbH und der RAG für die zwei interessanten Tage.
Text und Fotos: Eric Sczarnowski
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